Diabetes

    Diabetes mellitus Typ 2 (früher Altersdiabetes)


    Prinzipiell gibt es unterschiedliche Arten von Diabetes, doch die bei Weitem häufigste ist der Diabetes mellitus Typ 2, früher auch als Alterszucker bezeichnet.
    Diabetes mellitus Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung, der Gestationsdiabetes kann während der Schwangerschaft auftreten.
    Jede Diabeteserkrankung sollte behandelt werden, hat einen individuellen Verlauf und benötigt deshalb eine eigene Diätberatung, damit auf die unterschiedlichen Bedürfnisse eines jeden Menschen eingegangen werden kann.
    Vereinbaren Sie einen Beratungstermin unter Telefon 0931.460 50 65, bei Anrufbeantworter bekommen Sie baldmöglichst einen Rückruf oder mailen Sie an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


    Nachfolgend Basiswissen über Diabetes 

    Außer den o. g. drei Arten Diabetes mellitus Typ 1, Typ 2 und dem Schwangerschaftsdiabetes gibt es noch weitere Unterarten, die relativ selten auftreten.

    Unterschiedliche Therapien werden eingesetzt. Medikamente und/oder Insulin werden erst dann verschrieben, wenn eine Ernährungsumstellung und mehr Bewegung nicht möglich sind bzw. nicht ausreichen.

    Zu Beginn einer Therapie ist ein Blutzuckertagesprofil sinnvoll. Indem Sie zu unterschiedlichen Tageszeiten, ohne und in Abständen nach dem Essen Ihren Blutzucker messen, kann festgestellt werden, wann Ihr Blutzucker sich am meisten erhöht. Und daraus kann gefolgert werden, ob diese an den Mahlzeiten bzw. deren Zusammensetzung, die Blutzuckererhöhung liegt. Innerhalb einer laufenden Behandlung kann ein Wochenprofil hilfreich sein, um festzustellen, ob die Therapie geändert werden sollte.

    Hyperglykämie - Überzuckerung
    Blutzucker längere Zeit über 180 mg/dl

    Mögliche Anzeichen/Symptome einer Hyperglykämie setzen oft schleichend ein und können sein: viel Durst, vermehrtes Wasserlassen, trockene Haut, trockener Mundraum, Juckreiz, schlechte Wundheilung, Waden- und Muskelkrämpfe, Übelkeit, Gewichtsabnahme, Müdigkeit.

    Mögliche Ursachen für eine Hyperglykämie: fieberhafte Infekte, auch Erkältungen, Weglassen von Medikamienten oder Insulin, falsche Ernährung über längere Zeit, defekter Insulinpen, Bewegungsmangel über längere Zeit, bestimmte Medikamente wie Cortison, nicht mehr ausreichende Tablettentherapie.

    Hypoglykämie - Unterzuckerung
    Blutzucker unter 50-60 mg/dl

    Mögliche Anzeichen/Symptome einer Hypoglykämie können (nicht müssen) sein: Schweißausbrüche, Zittern, Unruhe, weiche Knie, Heißhunger, schneller Puls, Nervosität, Kopfschmerzen, Sehstörungen, Stimmungsschwankungen.

    Hilfe bei Unterzuckerung: sofort 2 Plättchen Traubenzucker essen oder 1 Glas normales Cola (kein Light oder Zero) oder Fruchtsaft trinken, oder Jubin (Apotheke).

    Bei Unterzucker - erst essen - dann messen!

    Nach den "schnellen" Kohlenhydraten nun noch "langsame" Kohlenhydrate z. B. Brot, zur Überbrückung bis zur nächsten Mahlzeit essen.

    Mögliche Ursachen für eine Hypoglykämie: zu wenig Kohlenhydrate gegessen, zu spät gegessen, zuviel Insulin gespritzt, Spritz-Ess-Abstand nicht eingehalten, zu lang gewartet, Alkohol, starke körperliche Belastung ohne entsprechend mehr zu essen.

    Bei Nichtbehandlung einer Hypoglykämie kann es zum Krampfanfall oder zur Bewußtlosigkeit kommen (in der Regel wacht man von selbst nach einigen Stunden wieder auf).

    Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Bewußtlosigkeit für Angehörige: stabile Seitenlage, Arzt verständigen, keine Nahrung, auch keinen Traubenzucker geben, evtl. Hypokit (Apotheke) spritzen, nach dem Erwachen Traubenzucker und "langsame" Kohlenhydrate geben.

    Einen Diabetikerausweis und Traubenzucker sollten Sie immer dabei haben, wenn Sie an Diabetes erkrankt sind!

     
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